Noch eine woche und dann geht's los. Draussen ist es schon seit tagen regnerisch und das dämpft meine aufbruchsstimmung gewaltig. Es hämmert mir so richtig ein, dass tagelanger regen auch dazugehören kann. Aber daran will ich im moment gar nicht denken.
Jetzt, wo nur noch eine woche zu überstehen ist, beginnt die realität so langsam einzusinken. Nur noch ein paar tage in meinem eigenen, gemütlichen bett, nur noch ein paar tage meine gewohnten sachen, nur noch ein paar tage komfort. So lange es draussen schön war, hat der optimismus die überhand gehabt - aber das kühle, nasse wetter zeigt mir so richtig, womit ich es auch zu tun haben kann.
Trotzdem - regenwetter hin oder her - es juckt mich loszugehen. Heute werde ich mit vollgepacktem rucksack mal einen probelauf machen. Leider ist meine befürchtung wahr geworden und das ding ist trotz beschränkung auf das absolute minimum über zehn kilo. Die technik schlägt hier schwer zu buche. Nicht nur die kamera und das notebook, sondern auch die verschiedenen kabel zum aufladen. Tja - papier wäre leichter. Entweder ich schreibe von hand oder ich buckle.
Ich buckle.
Samstag, 24. Juli 2010
Donnerstag, 15. Juli 2010
gedankensplitter
Bin ich ein starrkopf, dass ich mir stress mache, nur weil ich meine ferientage nicht erhielt? Von der arbeit ohne pause direkt auf den weg ist doch unnötige hast. Vielleicht – aber ich will hier keinen kompormiss eingehen.
Es ist eine schwierige gratwanderung zwischen unflexibler gradlinigkeit und kompromissbereiter nachgiebigkeit. Und am trügerischsten sind die kompromisse die wir mit uns selber schliessen.
'Kompromiss' liegt gefährlich nahe an 'kompromitiert'.
Wir Schweizer sind stolz auf unsere kompromissbereitschaft - und für das soziale zusammenleben ist der wille zum kompromis eine notwendigkeit. Aber wie gefährlich können solche kompromisse sein - wenn wir dadurch eine grenze überschreiten, welche nicht überschritten werden darf. Wie oft gehen wir kompormisse ein, um des lieben friedens willen, oder weil uns das thema den aufwand nicht wert scheint, oder weil wir vielleicht über die konsequenzen nicht genug nachdenken. Und plötzlich stellen wir fest, dass der nächste geforderte kompromiss uns über die besagte grenze hinausführen würde. Wieviel schwieriger ist es jetzt plötzlich den kompromiss zu verweigern. Wieviel rückgrat müssen wir plötzlich an den tag legen um uns
gegen alle erwartungen zu stellen und nein zu sagen.
Und doch ist unflexible gradlinigkeit auch nicht die lösung. Das sture beharren verlangt von jedem anderen das entgegenkommen, das man selber nicht gewillt ist zu erbringen. Und auch wenn uns zu beginn diese verhalten eher dorthin bringt wo wir hin wollen, ist dies letztendlich meist eine verliererstrategie. Wer nur nehmen will, wird irgendwann finden, dass alle anderen sich gegen seinen zugriff verbarrikadieren und er trifft auf trotzige sturheit wo man ihm früher entgegenkam. Nur im geben und nehmen kann eine fruchtbare beziehung entstehen, egal ob dies auf politischer oder wirtschaftlicher oder emotionaler ebene geschieht. Die gleichung des beharrens und des eingehens muss sich allerdings bei allen partnern die balance halten.
Und damit diese gleichung aufgehen kann, muss am anfang dieses austausches immer eine freie gabe liegen. Immerhin heisst es ja 'gebet, so wird euch gegeben werden' und nicht 'nehmt, damit ihr dann geben werdet'. In der balance liegt auch das wesen der freiheit – meine freiheit hört dort auf, wo sie diejenige eines anderen einschränkt. Freiheit ergibt sich nur im anerkennen der freiheiten des andern und darin eigentlich im kompromiss. Der gute kompromiss ist derjenige, welcher beiden seiten die grösstmögliche freiheit zugesteht und die kleinstmögliche einschränkung. Man darf, ja muss sogar für diese ausgewogenheit einstehen, damit das gleichgewicht erhalten bleibt. Wer bedingungslose freiheit will, ist ein sehr einsamer mensch.
Ich freue mich trotzdem auf die freiheit des weges.
Es ist eine schwierige gratwanderung zwischen unflexibler gradlinigkeit und kompromissbereiter nachgiebigkeit. Und am trügerischsten sind die kompromisse die wir mit uns selber schliessen.
'Kompromiss' liegt gefährlich nahe an 'kompromitiert'.
Wir Schweizer sind stolz auf unsere kompromissbereitschaft - und für das soziale zusammenleben ist der wille zum kompromis eine notwendigkeit. Aber wie gefährlich können solche kompromisse sein - wenn wir dadurch eine grenze überschreiten, welche nicht überschritten werden darf. Wie oft gehen wir kompormisse ein, um des lieben friedens willen, oder weil uns das thema den aufwand nicht wert scheint, oder weil wir vielleicht über die konsequenzen nicht genug nachdenken. Und plötzlich stellen wir fest, dass der nächste geforderte kompromiss uns über die besagte grenze hinausführen würde. Wieviel schwieriger ist es jetzt plötzlich den kompromiss zu verweigern. Wieviel rückgrat müssen wir plötzlich an den tag legen um uns
gegen alle erwartungen zu stellen und nein zu sagen.
Und doch ist unflexible gradlinigkeit auch nicht die lösung. Das sture beharren verlangt von jedem anderen das entgegenkommen, das man selber nicht gewillt ist zu erbringen. Und auch wenn uns zu beginn diese verhalten eher dorthin bringt wo wir hin wollen, ist dies letztendlich meist eine verliererstrategie. Wer nur nehmen will, wird irgendwann finden, dass alle anderen sich gegen seinen zugriff verbarrikadieren und er trifft auf trotzige sturheit wo man ihm früher entgegenkam. Nur im geben und nehmen kann eine fruchtbare beziehung entstehen, egal ob dies auf politischer oder wirtschaftlicher oder emotionaler ebene geschieht. Die gleichung des beharrens und des eingehens muss sich allerdings bei allen partnern die balance halten.
Und damit diese gleichung aufgehen kann, muss am anfang dieses austausches immer eine freie gabe liegen. Immerhin heisst es ja 'gebet, so wird euch gegeben werden' und nicht 'nehmt, damit ihr dann geben werdet'. In der balance liegt auch das wesen der freiheit – meine freiheit hört dort auf, wo sie diejenige eines anderen einschränkt. Freiheit ergibt sich nur im anerkennen der freiheiten des andern und darin eigentlich im kompromiss. Der gute kompromiss ist derjenige, welcher beiden seiten die grösstmögliche freiheit zugesteht und die kleinstmögliche einschränkung. Man darf, ja muss sogar für diese ausgewogenheit einstehen, damit das gleichgewicht erhalten bleibt. Wer bedingungslose freiheit will, ist ein sehr einsamer mensch.
Ich freue mich trotzdem auf die freiheit des weges.
T minus 15
Heute ist mein pilgerpass gekommen. Ein hübsches kleines büchlein das nur leider grad überhaupt nicht genug platz hat mit nur 40 stempelplätzen. Da wird noch die eine oder andere erweiterung dazukommen bis ich in Compostela bin.
Langsam kommt der termin näher und ich muss mich etwas zusammenraffen um wirklich alles rechtzeitig auf die reihe zu kriegen. Es ist ein elend mit dem zeit haben... man schiebt die dinge immer raus bis man plötzlich keine zeit mehr hat. So ging es mir mit dem pilgerpass. Ich hatte schon gelesen, dass man ihn etwa einen monat vorher bestellen sollte - aber ich hatte ja zeit. Und letzten samstag merke ich plötzlich dass ich schon längst keinen monat zeit mehr habe.
Es wäre doch schon super blöd von mir gewesen, wenn ich nur wegen des fehlenden pilgerpasses zu spät auf die piste gekommen wäre. Aber jetzt hat doch noch alles gekappt.
Langsam kommt der termin näher und ich muss mich etwas zusammenraffen um wirklich alles rechtzeitig auf die reihe zu kriegen. Es ist ein elend mit dem zeit haben... man schiebt die dinge immer raus bis man plötzlich keine zeit mehr hat. So ging es mir mit dem pilgerpass. Ich hatte schon gelesen, dass man ihn etwa einen monat vorher bestellen sollte - aber ich hatte ja zeit. Und letzten samstag merke ich plötzlich dass ich schon längst keinen monat zeit mehr habe.
Es wäre doch schon super blöd von mir gewesen, wenn ich nur wegen des fehlenden pilgerpasses zu spät auf die piste gekommen wäre. Aber jetzt hat doch noch alles gekappt.
Montag, 12. Juli 2010
T minus 17
Oh die eitelkeiten des schreibers. Ich habe gerade in einer zeitschrift einen bericht über zwei pilger gelesen, welche von der schweiz aus nach compostela gepilgert sind. Auch sie haben einen blog geführt und dazu den laptop mitgenommen.
Da frage ich mich doch, wozu ich nochmals das worldwide web mit meinen persönlichen erfahrungen belasten soll. Mein erfahrungen werden wohl auch nicht so sehr anders sein, als die der hunderttausende anderer, welche dieses jahr nach westen
pilgern.
Und doch - ich möchte ein tagebuch führen, das erlebte festhalten und das erfahrene beschreiben. Schön und gut - muss aber ja nicht unbedingt noch ins netz gestellt werden oder?
Jaaaaa- aber - meine familie - meine freunde - die sollen doch auch wissen wie es mir geht. Der blog erlaubt es anderen, kommentare zu geben, und damit besteht die möglichkeit eines, wenn auch zeitverzögerten dialoges. Vielleicht will ich diese
verbindung im laufe der reise gar nicht mehr beibehalten, im moment fühle ich, dass ich diesen kontakt haben möchte.
Ich gehöre zu den menschen die erlebnisse erst so richtig be- und verarbeiten können, wenn sie die chance haben, darüber zu sprechen oder zu schreiben. Schreiben noch mehr als sprechen, zwingt mich dazu das erlebte nicht nur begreifbar zu machen, sondern auch zu kristallisieren. Wie ein gedicht, oder ein drehbuch wo der inhalt im besten fall auf das minimum beschränkt wird und daher jedes wort umso mehr gewicht hat. Ich werde versuchen, meine erfahrungen wie ein gedicht oder drehbuch zu bearbeiten, mit disziplin in wort und gedanke.
Mal sehen, ob ich diesem vorsatz auch treu bleiben kann.
Da frage ich mich doch, wozu ich nochmals das worldwide web mit meinen persönlichen erfahrungen belasten soll. Mein erfahrungen werden wohl auch nicht so sehr anders sein, als die der hunderttausende anderer, welche dieses jahr nach westen
pilgern.
Und doch - ich möchte ein tagebuch führen, das erlebte festhalten und das erfahrene beschreiben. Schön und gut - muss aber ja nicht unbedingt noch ins netz gestellt werden oder?
Jaaaaa- aber - meine familie - meine freunde - die sollen doch auch wissen wie es mir geht. Der blog erlaubt es anderen, kommentare zu geben, und damit besteht die möglichkeit eines, wenn auch zeitverzögerten dialoges. Vielleicht will ich diese
verbindung im laufe der reise gar nicht mehr beibehalten, im moment fühle ich, dass ich diesen kontakt haben möchte.
Ich gehöre zu den menschen die erlebnisse erst so richtig be- und verarbeiten können, wenn sie die chance haben, darüber zu sprechen oder zu schreiben. Schreiben noch mehr als sprechen, zwingt mich dazu das erlebte nicht nur begreifbar zu machen, sondern auch zu kristallisieren. Wie ein gedicht, oder ein drehbuch wo der inhalt im besten fall auf das minimum beschränkt wird und daher jedes wort umso mehr gewicht hat. Ich werde versuchen, meine erfahrungen wie ein gedicht oder drehbuch zu bearbeiten, mit disziplin in wort und gedanke.
Mal sehen, ob ich diesem vorsatz auch treu bleiben kann.
Freitag, 2. Juli 2010
T minus 27
Schlussspurt.
Jetzt ist es offiziel : ich bin ein plattfuss. An donnerstag war ich bei meiner ärztin, die mir einlagen gegen meine schmerzenden füsse verschrieb. Ich hoffe dass diese der müdigkeit und dem dehnschmerz etwas einhalt gebieten können. Ich mache mir keine illusionen, dass danach die füsse gar nicht mehr weh tun. Aber wenn es auch nur die hälfte weniger ist, macht das schon viel aus. Ich bin schliesslich kein masochist... und ich möchte mir auch kein bleibendes problem anlaufen. Daher - einlagen her.
Meine ärztin hat eine erfrischend unkomplizierte art. Gefragt ob ich allenfalls zusätzliche vitamine nehmen sollte oder sonst etwas fand sie: ach quatsch... ich würde genug vitamin D kriegen einfach weil ich draussen sei, eine oder zwei früchte am tag würden reichen und abends viel pasta um wieder energie zu tanken. Auf meinen fünf kilo pirelli angesprochen lächelte sie nur... ich wolle doch ankommen oder? Was ich so verstand - die kleine fettreserve kann hier nur von vorteil sein.
Auch sonst sagte sie mir offen ins gesicht - wir könnten jetzt schon eine blutprobe nehmen, meine eisenwerte beim letzten mal waren nicht optimal aber alles andere top... aber das sei nur geldverschwendung denn sogar wenn etwas nicht in ordnung sei, vor meinem marsch würde sie mit mir ohnehin keine therapie anfangen. Damit hat sie sich mein vertrauen mehr gesichert als mit irgendwelchen medizinischen mätzchen. Hier ist eine ärztin, die den patienten darin bestärkt, gesund zu sein und nicht krank zu werden.
So... nächsten dienstag hole ich mir die einlagen - und dann gibts mal einen probemarsch.
Jetzt ist es offiziel : ich bin ein plattfuss. An donnerstag war ich bei meiner ärztin, die mir einlagen gegen meine schmerzenden füsse verschrieb. Ich hoffe dass diese der müdigkeit und dem dehnschmerz etwas einhalt gebieten können. Ich mache mir keine illusionen, dass danach die füsse gar nicht mehr weh tun. Aber wenn es auch nur die hälfte weniger ist, macht das schon viel aus. Ich bin schliesslich kein masochist... und ich möchte mir auch kein bleibendes problem anlaufen. Daher - einlagen her.
Meine ärztin hat eine erfrischend unkomplizierte art. Gefragt ob ich allenfalls zusätzliche vitamine nehmen sollte oder sonst etwas fand sie: ach quatsch... ich würde genug vitamin D kriegen einfach weil ich draussen sei, eine oder zwei früchte am tag würden reichen und abends viel pasta um wieder energie zu tanken. Auf meinen fünf kilo pirelli angesprochen lächelte sie nur... ich wolle doch ankommen oder? Was ich so verstand - die kleine fettreserve kann hier nur von vorteil sein.
Auch sonst sagte sie mir offen ins gesicht - wir könnten jetzt schon eine blutprobe nehmen, meine eisenwerte beim letzten mal waren nicht optimal aber alles andere top... aber das sei nur geldverschwendung denn sogar wenn etwas nicht in ordnung sei, vor meinem marsch würde sie mit mir ohnehin keine therapie anfangen. Damit hat sie sich mein vertrauen mehr gesichert als mit irgendwelchen medizinischen mätzchen. Hier ist eine ärztin, die den patienten darin bestärkt, gesund zu sein und nicht krank zu werden.
So... nächsten dienstag hole ich mir die einlagen - und dann gibts mal einen probemarsch.
Montag, 21. Juni 2010
T minus 40
Na grossartig!
Jetzt habe ich schon kurz nach meiner kündigung angegeben, dass ich dann gerne meine 4 verbleibenden ferientage ende Juli einziehen möchte, damit ich mich da noch in aller ruhe auf meine wanderung vorbereiten kann. Ich musste dreimal nachhaken bis der arbeitsplan endlich stimmte... allerdings nur, weil ich jetzt schlussendlich mitgeteilt bekam ich könne die ferientage nicht einziehen, sie würden ausbezahlt.
OK... mehr geld tut nicht weh. Aber konnte man mir das nicht schon etwas früher sagen?!
Jetzt muss ich bis direkt vor den abmarschtermin arbeiten.
Nun... ich kann bereits hören dass der eine oder andere sagt; Hallo? Was soll das drama? Ob du am ersten oder erst am zehnten August losmarschierst kratzt doch keinen.
Wohl wahr. Und trotzdem - wenn ich es nicht schaffe, mich so zu organisieren, dass ich am gewählten datum losgehen kann - dann kompromitiere ich damit die ganze weitere reise. Zumindest fühle ich dass es so ist. Es wäre einfach bequemer gewesen ein paar tage der ruhe zu haben um mich vorzubereiten. Soll halt nicht sein. Also... organisiert dich, frau!
Jetzt habe ich schon kurz nach meiner kündigung angegeben, dass ich dann gerne meine 4 verbleibenden ferientage ende Juli einziehen möchte, damit ich mich da noch in aller ruhe auf meine wanderung vorbereiten kann. Ich musste dreimal nachhaken bis der arbeitsplan endlich stimmte... allerdings nur, weil ich jetzt schlussendlich mitgeteilt bekam ich könne die ferientage nicht einziehen, sie würden ausbezahlt.
OK... mehr geld tut nicht weh. Aber konnte man mir das nicht schon etwas früher sagen?!
Jetzt muss ich bis direkt vor den abmarschtermin arbeiten.
Nun... ich kann bereits hören dass der eine oder andere sagt; Hallo? Was soll das drama? Ob du am ersten oder erst am zehnten August losmarschierst kratzt doch keinen.
Wohl wahr. Und trotzdem - wenn ich es nicht schaffe, mich so zu organisieren, dass ich am gewählten datum losgehen kann - dann kompromitiere ich damit die ganze weitere reise. Zumindest fühle ich dass es so ist. Es wäre einfach bequemer gewesen ein paar tage der ruhe zu haben um mich vorzubereiten. Soll halt nicht sein. Also... organisiert dich, frau!
Sonntag, 20. Juni 2010
T minus 41
Dieses wochendende hat sich unser clan in Brambrüsch getroffen. Drei generationen von vaters seite. Es waren fast alle da und wir hatten viel spass.
Gestern sind wir trotz lausigem wetter etwas laufen gegangen. Eigentlich wollten wir von Pradaschier runterrodeln und am morgen war es auch noch trocken und es hiess die sesselbahn fahre auf jeden fall. Dann fing es ganz fein an zu nieseln und wir wussten... rodeln ist out. Aber etwas laufen wollten wir doch also sind wir richtung Pradaschier losgezogen. So nach einer stunde erklärte ich, dies sei der point of no return... wenn wir jetzt weitergingen müssten wir alles machen. Die ganze bande fand... gehn wir weiter - natürlich dachten wir alle in Pradaschier könnten wir dann nach Churwalden runterfahren.
Nada - als wir ankamen war kein mensch zu sehen. Es war klar... Churwalden konnten wir nur zu fuss erreichen. Dumm wie ich war, folgte ich einem wegweiser, der den berg runter zeigte, praktisch direkt dem sessellift nach. STEIL!!! sechshunder meter praktisch luftlinie runter! Und die familie folgte der leitkuh brav. ;)
Ich muss sagen, die familie hat sich toll gehalten. Keiner hat gemault, keiner ausgerufen, und alle kamen unten ohne grössere probleme an. Aber einem muskelkater hat mir das ganze eingebracht, es ist richtig peinlich. Wieder einmal haben sich die älteren semester viel besser gehalten als das 'junggemüse'. Aber jetzt weiss ich wenigstens... auch das kann ich überstehen.
Es ist schön wenn die familie sich ab und zu mal sieht und es wirklich gut läuft. Das wochendende war auf jedenfall schön.
Gestern sind wir trotz lausigem wetter etwas laufen gegangen. Eigentlich wollten wir von Pradaschier runterrodeln und am morgen war es auch noch trocken und es hiess die sesselbahn fahre auf jeden fall. Dann fing es ganz fein an zu nieseln und wir wussten... rodeln ist out. Aber etwas laufen wollten wir doch also sind wir richtung Pradaschier losgezogen. So nach einer stunde erklärte ich, dies sei der point of no return... wenn wir jetzt weitergingen müssten wir alles machen. Die ganze bande fand... gehn wir weiter - natürlich dachten wir alle in Pradaschier könnten wir dann nach Churwalden runterfahren.
Nada - als wir ankamen war kein mensch zu sehen. Es war klar... Churwalden konnten wir nur zu fuss erreichen. Dumm wie ich war, folgte ich einem wegweiser, der den berg runter zeigte, praktisch direkt dem sessellift nach. STEIL!!! sechshunder meter praktisch luftlinie runter! Und die familie folgte der leitkuh brav. ;)
Ich muss sagen, die familie hat sich toll gehalten. Keiner hat gemault, keiner ausgerufen, und alle kamen unten ohne grössere probleme an. Aber einem muskelkater hat mir das ganze eingebracht, es ist richtig peinlich. Wieder einmal haben sich die älteren semester viel besser gehalten als das 'junggemüse'. Aber jetzt weiss ich wenigstens... auch das kann ich überstehen.
Es ist schön wenn die familie sich ab und zu mal sieht und es wirklich gut läuft. Das wochendende war auf jedenfall schön.
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